Was ist was: Milchzuckerunverträglichkeit und Kuhmilcheiweißallergie
20.01.2015 11:23 Alter: 3 yrs

Was ist was: Milchzuckerunverträglichkeit und Kuhmilcheiweißallergie

Beides wird in der Praxis häufig verwechselt. Daher haben wir Euch die relevanten Fakten in einem kurzen Steckbrief zusammengefasst.


Milchzuckerunverträglichkeit oder Kuhmilcheiweißallergie?

Milchzuckerunverträglichkeit

  • Auslöser: Laktase, das Verdauungsenzym für Milchzucker
  • Krankheitsmechanismus: eingeschränkte oder fehlende Enzymaktivität
  • Folge: Milchzucker kann nicht oder nur unzureichend verdaut werden.
  • Beschwerden: Bauchschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Übelkeit, Durchfall
  • Betroffene: Kleinkinder, Schulkinder, Jugendliche, Erwachsene
  • Diagnosemöglichkeit: Milchzuckerbelastungstest unter ärztlicher Anleitung. Ein Gentest ist ein Hinweis auf eine angeborene Veranlagung, aber noch kein Beleg für das konkrete Vorliegen einer Milchzuckerunverträglichkeit.
  • Behandlungsmöglichkeit: milchzuckerarme bzw. -freie Ernährung, je nach Restaktivität der Laktase sind Sauermilchprodukte wie Joghurt, Dickmilch und bestimmte Käsesorten verträglich, minus-L-Produkte

Kuhmilcheiweißallergie

  • Auslöser: Kuhmilcheiweiß
  • Krankheitsmechanismus: Das kindliche Immunsystem erkennt das Milcheiweiß fälschlicherweise als „fremd“ an.
  • Folge: Bei Kontakt mit Milcheiweiß über die Nahrung kommt es zu allergischen Reaktionen.
  • Beschwerden: Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Erbrechen, vermehrtes Spucken, Blut im Stuhl, Hautrötungen, Ekzeme, Juckreiz, Neurodermitis, Niesreiz, Fließschnupfen, Husten ohne nachweisbaren Infekt
  • Betroffene: überwiegend Säuglinge. Aber Allergien können trotzdem in jedem Alter auftreten. Deswegen sollte jeder Verdacht vom Kinderarzt geprüft werden.
  • Diagnosemöglichkeit: ausführliches Gespräch, Ernährungstagebuch, Hauttest, Blutuntersuchung, milchfreie Auslassdiät mit anschließender Provokation
  • Behandlung: Umstellung auf eine Ernährung ohne Milch und Milchprodukte, als Ersatz für die Milch bekommen Kinder eine non-allergene Spezialnahrung, wie z.B. Neocate

Bei Verdacht auf eine Kuhmilcheiweißallergie können Eltern hier einen ersten Test machen: Zum Allergietest

Für alle weiteren Fragen ist der Kinderarzt der richtige Ansprechpartner.

 

 


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Stillen ist das Beste für Ihr Baby. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, wenn Sie eine Spezialnahrung wie Neocate verwenden möchten.

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Für Ihre Fragen rund um das Thema Ernährung bei Kuhmilchallergie sowie Anwendung der Neocate Produkte steht Ihnen das Expertenteam der Nutricia Careline gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns montags bis freitags von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer
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