Die richtige Therapie bei Kuhmilchallergie | Neocate

Wie behandelt man eine Kuhmilchallergie?

Für die Behandlung der Kuhmilchallergie ist eine strikte Auslassdiät (Eliminationdiät) notwendig

Es gibt keine anderen Medikamente oder Therapieformen, die einzige Behandlung ist zurzeit die Ernährung komplett ohne Kuhmilch und ohne Lebensmittel, die Kuhmilcheiweiß enthalten.

(Die einzige Behandlung der Allergie besteht aus dem striktem Meiden der allergieauslösenden Lebensmittel, in diesem Fall die Milch.) Gleichzeitig muss das Kind mit allen wichtigen Nährstoffen altersgerecht ernährt werden. Ziel ist es, das Kind trotz der diätetischen Einschränkungen optimal zu unterstützen. Die Eliminationsdiät heilt die Allergie zwar nicht, bessert aber die Symptome. Das Immunsystem reift in den ersten Lebensjahren und dann wird auch die Milch meist von allein wieder vertragen. Besteht der Verdacht auf weitere Nahrungsmittelallergien, so muss Ihr Kind selbstverständlich auch darauf verzichten. Diese Auslassdiät ist aber nicht nur erfolgreich, sondern auch ganz einfach durchführbar. Da Babys auf eine Ernährung mit Milch angewiesen sind, sorgt eine kuhmilchfreie Ersatznahrung, wie Neocate, für eine sichere Versorgung Ihres Kindes während der Zeit der Eliminationdiät– ganz ohne die Eiweiße aus der Kuhmilch. Neocate enthält die kleinsten Eiweißbausteine, die Aminosäuren, die keine allergischen Reaktionen hervorrufen können, das macht Neocate so sicher. Neocate wird gefüttert wie eine normale Babynahrung, so oft und so viel Ihr Baby trinken möchte. Neocate schmeckt anders als eine normale Nahrung, wird aber von den Kleinen meist ganz schnell akzeptiert. Auch wenn die erste Flasche noch Erstaunen beim Baby hervorruft, merken selbst die Kleinsten ganz schnell, wie gut ihnen diese Milch tut.

Spezialnahrungen – eine einfache und sichere Ernährung bei Kuhmilchallergie

Muss auf die Milch verzichtet werden, so wird der Arzt Ihnen eine Ersatznahrung wie Neocate auf ein Rezept schreiben. Neocate ist übrigens die am meisten empfohlene Ernährungsform bei Kindern mit Kuhmilchallergie. Durch über 25 Jahre Erfahrung bei Kuhmilchallergie verlassen sich Kinderärzte auf die Sicherheit von Neocate.

Ohne Ersatznahrung geht es nicht

Babys bekommen in den ersten Monaten nur Milchnahrungen oder werden gestillt. Bis zum vollendeten 4. Lebensmonat ist die Muttermilch oder die Milchnahrung die einzige Nährstoffquelle. Das ist genauso bei kleinen Kuhmilchallergikern. Bekommen die Kleinen keine Ersatzmilch und wird somit die Allergie nicht behandelt, so kann es zu Gedeihstörungen oder Mangelerscheinungen kommen.

Beikost – alles ganz normal

Ab dem 5. Monat bekommen alle Kinder die Beikost, die langsam eingeführt wird, auch kleine Kuhmilchallergiker. Alle 2-3 Tage ein neues Lebensmittel, so merken Sie schnell, ob das Lebensmittel vertragen wird. Natürlich muss strikt auf die Kuhmilch in der Beikost verzichtet werden. Das Etikett gibt Auskunft, ob Milchbestandteile enthalten sind. Auch Ihr Metzger oder Bäcker hilft Ihnen gern weiter. Auf Rezepte (z.B. Babybreie), die Milch zur Zubereitung erfordern, muss nicht verzichtet werden. Mit Neocate als Ersatzmilch können Sie leckere Beikostmahlzeiten ganz einfach zubereiten. In der Beikosternährung muss nur auf die Nahrungsmittel verzichtet werden, auf die das Kind allergisch reagiert, alle anderen Nahrungsmittel können auch schon im 1.Lebensjahr gegeben werden. Es hat sich gezeigt, dass ein Verzicht auf Allergene, wie Fisch, Weizen etc. das Kind nicht vor Allergien schützt. Nur auf Nüsse sollte verzichtet werden, denn hier ist das Risiko des Verschluckens sehr groß.

Welche Nahrungen sind bei Kuhmilchallergie nicht geeignet?

Sojanahrungen werden für Babys generell nicht empfohlen. Sie eignen sich auch nicht für die Ernährung bei Kuhmilchallergie, denn Sojaeiweiß ist ein besonders starkes Allergen und viele Kinder reagieren darauf. Sojanahrungen enthalten außerdem hormonähnliche Stoffe, die den Hormonhaushalt des Kindes beeinflussen können. Alternative Nahrungen auf Basis von Ziegen-, Schafs-, Stuten- oder Mandelmilch entsprechen ebenfalls nicht den Anforderungen an Babynahrung. Diese Nahrungen werden deshalb von Kinderärzten abgelehnt. Für Kinder mit Kuhmilchallergie gibt es spezielle Nahrungen. Nahrungen auf Basis von nicht-allergenen Eiweißbausteinen wie Neocate sind besonders sicher.

Wie lange dauert die Eliminationsdiät ohne Kuhmilch?

Kinderärzte empfehlen die Diät ohne Milch über einen Zeitraum von 6-18 Monaten durchzuführen. Während dieser Zeit muss ein Kontakt zu Milch streng vermieden werden. Da sich die Kuhmilchallergie in den meisten Fällen schnell wieder verwächst, sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden, ob die Allergie noch besteht.

Provokation zur Überprüfung der Kuhmilchallergie

Der Kinderarzt wird die Milch unter seiner Aufsicht zunächst in sehr kleinen Mengen, die sich langsam steigern, wieder ausprobieren. Dabei trinkt das Kind erst nur einige Tropfen Milch oder Säuglingsnahrung und wird genau beobachtet. Die Menge wird dann langsam gesteigert, bis eine normale Portion (z.B. ein Glas Milch) gefüttert wurde. Das Kind bleibt nun noch einige Zeit unter ärztlicher Beobachtung. Zeigen sich keinerlei Anzeichen einer Allergie, so werden Sie Ihr Kind in den nächsten Tagen weiterhin genau beobachten und mit Ihrem Kinderarzt im engen Kontakt stehen. Bleibt es dabei, dass kein Symptom mehr zu erkennen ist, kann ab sofort die Milch wieder in den Speiseplan des Kindes eingeführt werden. Eine Ersatzmilch ist nun nicht mehr notwendig, das Kind hat seine Allergie überstanden.

Zeigen sich unter der Provokation jedoch erneut Symptome, dann bedeutet dies, dass die Kuhmilchallergie noch besteht und die kuhmilchfreie Diät mit einer Ersatzmilch weiterhin durchgeführt wird. Hier wird dann nach einigen Monaten erneut überprüft, ob die Milch wieder vertragen wird. Dies ist bei fast allen Kindern spätestens bis zum Schulalter wieder der Fall (Prognose).

Tipp!

Die meisten Babynahrungen basieren auf Kuhmilch, auch Breie enthalten oft Milch – und gehören deshalb nicht auf den Speiseplan eines kleinen Allergikers. Auch Muttermilch kann Kuhmilchbestandteile aus der Ernährung der Mutter enthalten. Deshalb sollten stillende Mütter bei Verdacht auf Kuhmilchallergie für gewisse Zeit nach Rücksprache mit dem Kinderarzt ganz auf Milch und Milchprodukte verzichten.

Wichtig!

Der erste erneute Kontakt mit der Milch sollte immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Manche Kinder reagieren sehr heftig schon auf kleinste Mengen und brauchen dann ärztliche Unterstützung. Deshalb achten Sie strikt darauf, dass Ihr Kind keinerlei Milch oder Milchprodukte zu sich nimmt. Bestehen Sie darauf, dass die Provokation unter ärztlicher Aufsicht erfolgt. Heftige Reaktionen sind zwar extrem selten, können aber anhand der ursprünglichen Symptome nicht vorhergesagt werden.

Was ist Neocate?

Neocate ist eine Säuglings- und Kindernahrung auf Basis von freien, nicht-allergenen Aminosäuren. Sie bietet eine sichere Ernährung bei Kuhmilchallergie. In Neocate ist alles enthalten, was Ihr Kind für ein gesundes Wachstum und eine gute Entwicklung braucht – ganz ohne Kuhmilchallergene.

Wichtiger Hinweis für die Ernährung Ihres Babys

Stillen ist das Beste für Ihr Baby. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, wenn Sie eine Spezialnahrung wie Neocate verwenden möchten.

Kostenlose Kuhmilchallergie-Careline:

Für Ihre Fragen rund um das Thema Ernährung bei Kuhmilchallergie sowie Anwendung der Neocate Produkte steht Ihnen das Expertenteam der Nutricia Careline gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns montags bis freitags von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer
0800 / 63 62 283 oder per E-Mail >>

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Haben Sie Fragen zu Neocate oder benötigen Sie mehr Informationen zu Kuhmilchallergie? Rufen Sie uns montags bis freitags von 08:30 – 17:00 Uhr kostenlos an unter: 0800 / NEOCATE | 0800 / 63 62 283


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